Allgemeines
FLÄCHE: 779.452 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 68.109.469 (2003).
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 87,3 pro qkm.
HAUPTSTADT: Ankara. Einwohner: 3.456.100 (2003) .
Die Bevolkerung in der Turkei ist je nach den
geographischen Regionen unterschiedlich verteilt. Zwischen 1975 und 1990 stieg
die Bevolkerungszahl in den westlichen und sudlichen Teilen des Landes an,
wahrend in den mittleren, nordlichen und ostlichen Teilen ein Ruckgang
verzeichnet wurde. Die unterschiedliche Verteilung der Bevolkerung in den
verschiedenen Regionen ist auf die Auswanderung von den ostlichen und nordlichen
Gebieten in die Metropolen im Westen und Suden des Landes zuruckzufuhren. Die
hochste Bevolkerungsdichte herrscht im Marmaragebiet, dem entwickeltesten
Handels und Industriegebiet. Die Bevolkerungsdichte nimmt auch entlang der
Flusse sowie auf den fruchtbaren Ebenen zu.
Die Bevolkerung der Turkei ist davon beeinflußt worden, daß Anatolien im Laufe
der Geschichte eine Transitroute war. Viele Zivilisationen wurden auf diesem
Boden gegrundet; mehrere Volker verschiedener Abstammung wahlten zu
verschiedenen Zeiten Anatolien als Heimat. In der Republikszeit wurde dieser aus
der Vergangenheit kommende Trend einheitlich fortgesetzt.
Städte:
Ankara (Hauptstadt) ca. 4,6 Millionen,
Istanbul ca. 14,1 Millionen (vermutet wird ca. 20 Mil,
Izmir ca. 3,4 Millionen, Konya ca. 1,9 Millionen, Adana ca. 1,7 Millionen.,
Bursa ca. 1,9 Millionen, Samsun ca. 1,2 Millionen, Diyarbakir ca. 1,3 Millionen,
Gaziantep ca. 1,1 Millionen, Erzurum ca. 900.000, Malatya ca. 800.000, Eskisehir
ca. 600.001.
(obige Zahlen gelten nur für die Städte, nicht für die
gleichnamige Provinz).
Geographie
Das Staatsgebiet der Türkei umfaßt eine Gesamtfläche von 780000
Quadratkilometer, wovon 97% zu Asien und 3% zu Europa gehören. Europa und Asien
werden durch den Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen getrennt. Von
vier Meeren umrahmt verfügt die Anatolische Halbinsel über einen mehr als 8000
km langen Küstenstreifen.
Anatolien ist ein Hochplateau, das zum Osten hin fortlaufend ansteigt, von
vielen großen Flüssen durchzogen wird und reich an Seen ist. Zu den
bedeutensten Flüssen zählen u.a. der obere Tigris und der Euphrat. Der in
1.646 Meter Höhe gelegene Van-See, größter See der Türkei, ist siebenmal größer
als der Bodensee. Entlang der grünen Schwarzmeerküste erstreckt sich das östliche
Schwarzmeergebirge, entlang der Mittelmeer-Küste der Taurus, dessen Ausläufer,
zum Meer hin, in fruchtbaren Ebenen übergehen.
Die Türkei grenzt im
Nordosten an das Schwarze Meer (Kara Deniz) und Georgien, im Osten an den Iran,
im Südosten an den Irak, im Süden an Syrien und das Mittelmeer, im Westen an das
Ägäische Meer (Ege Deniz) und im Nordwesten an Griechenland und Bulgarien.
Kleinasien (oder Anatolien / Anadolu) umfaßt 97% des Landes und liegt auf einer
großen, breiten Halbinsel, Auf der europäischen Seite Tazien (Trakya). Die von
Esten nach Osten ca. 1650 km breit und von Norden nach Süden ca. 650 km lang
ist. Die Schwrzmehr-Bergkette (Karadeniz Daglari) im Norden und die
Taurus-Bergkette (Toros Daglari) im Süden umschließen das zentrale Plateau
Anatoliens und gehen dann in das riesige Gebirgsgebiet im Osten des Landes über.
Hier entspringen die Flüsse Firat (Euphrat) und Dicle (Tigris) .
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Geschichte / Politik
Es ist sehr schwer, eine solch lange
Geschichte in so eine kurze Form zu bringen. Es gibt vieles aufzuzählen.
Bereits von 1900 bis 1200
v. Chr. entwickelte sich in Anatolien die erste Hochkultur des Landes.
Im neunten und achten Jahrhundert v. Chr. errichteten die Phryger ein
Königreich, das in Anatolien zu einer Vormachtstellung gelangte.
Von der Mitte des sechsten Jahrhundert bis zum Jahr 333 v. Chr. gehörte der
Großteil Kleinasiens, einschließlich Anatoliens, zum Perserreich.
Dann wurde es vom Reich Alexanders des Großen abgelöst. Im zweiten und ersten
Jahrhundert v. Chr. drangen die Römer nach Kleinasien ein.
Nach der Teilung des Römischen Reiches im vierten Jahrhundert n. Chr. wurde
Kleinasien Teil des Oströmischen Reiches (Byzantinisches Reich).
Im elften Jahrhundert kamen die türkischen Seldschuken (Selcuk) über die
Byzantiner. damit auch das Islam. Die Hauptstadt war Konya
Das Osmanische Reich, das im 14. Jahrhundert entstand, griff rasch auf Europa
über. Stationen waren 1389 die Schlacht auf dem Amselfeld gegen die vereinigten
Balkanfürsten, Dabei wurde die Sprach und Religionsfreiheit in den
eroberten Regionen grossgeschrieben.
29.05.1453 die Eroberung des damaligen Konstantinopels, Anschliessend wurde es
Istanbul hatte die Rolle die Hauptstadt des Osmanischen Reichs, Islamischen-
Chr. Griechisch Orthodoksen Glaubens und die Brücke zuEuropa und Asien zu sein ,
1529 die vergebliche Belagerung Wiens. Nach der Tulpenzeit (Verfall der Sultane
in Genuss) der allmähliche Rückzug, der bis ins 20. Jahrhundert dauerte. Seit
1883 bestand intensive Freundschaften mit den Deutschen.
1908 fand die Verschwörung der Jungtürken statt, die Sultan Abdül Hamid II zur
Anerkennung der 1876 erlassenen Verfassung zwang.
Im Ersten Weltkrieg kämpfte die Türkei auf deutsch/österreichischer Seite. Als
Folge des Krieges wurde das ehemalige Weltreich auf Kleinasien und Istanbul
reduziert.
Anschliessend wollten die Franzosen, Engländer und Italiäner das Osmanische
Reich zu ihren Gunsten mit Hilfenahme der Grichen, Armenier-Russen teilen. Dies
hatte zu Gegenreaktionen geführt, so dass die Besatzer das Land Ungewollt
verlassen Mussten (Befreiungskrig)
Nach Abschaffung des
Sultanats proklamierte Mustafa Kemal (Atatürk) 1923 die Republik. Ankara wurde
zur Hauptstadt ernannt. Kemal nahm grundlegende Reformen in Angriff, wie die
Trennung von Staat und Religion (Laizistik), das westeuropäische Rechtssystem
(mit Verbesserung) oder (als einer der ersten Länder in der Demokrati) die rechtliche Gleichstellung der Frau.
Nach dem Tod Atatürk 1939: Türkei war einer der ersten Länder in der
Vereinigten Nationen.
Im Zweiten Weltkrieg blieb die Türkei neutral und bietete vielen Flüchtlingen
einen sicheren Schutz. Nach dem Krieg schloss sich die Türkei einer der ersten
dem westlichen Bündnissystem an und trat der NATO bei. 1963 Gab es Die ersten
Verprechungen von der EWG (Europäischen Wirtschaftsunion).....
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STAATSFORM:
Republik Türkiye
Cumhuriyeti besteht seit 1923.
Gegründet v. Mustafa Kemal ATATÜRK in Ankara
Die Laizistik ist einer der Grundbalken
Einkammerparlament mit 550 Mitgliedern, die alle fünf Jahre direkt gewählt
werden.
Die Nationalversammlung wählt den Präsidenten auf sieben Jahre.
Staatsoberhaupt: Ahmet Necdet Sezer, seit 2000.
Regierungschef: Recep Tayyip Erdogan, seit 2003.
Die Republik Türkei Unabhängig seit 1923.
Ein Land in der islamischen Glaubensmehrheit mit demokratischen
Grundheitsprinzipien...
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Wirtschaft
Landwirtschaft: Sie spielt eine bedeutende Rolle in der türkischen Wirtschaft.
Weizen, Reis, Baumwolle, Tee, Tabak, Haselnüsse Gemüse und Obst bilden die
Hauptprodukte. Schafe sind der wichtigste Viehbestand der Türkei; dieser zählt
zu den größten Wollerzeugern Europas. Das Südostanatolienprojekt (GAP) ist
ein weitläufiges Entwicklungsprogramm, das Staudämme, Bewässerungsanlagen und
hydroelektrische Kraftwerke umfaßt.
Exportiert werden in erster Linie Tabak,
Tee, Nüsse, Baumwolle, aber auch Weizen, Zitrusfrüchte, Oliven.
Die Türkei verfügt über viele Bodenschätze, auch die Erdölförderung mit einer
eigenen Raffinerie spielt eine große Rolle.
Bau und Maschinenbau ist gross in kommen.
Viele grosse Unternehmen aus Europa, Asien und USA haben einen Sitz bzw. ein
Werk in der Türkei, von dort aus in viele Länder v. N. Osten u. Mittelasien
exportiert wird. Die gemeinsamme türkische Sprache, Geschichte und Religion
eröffnet der Türkei in Mittelasien ein grosses Potential.
Ein Arm der Devisenbringer ist der
Tourismus, der enorme Zuwachsraten zu verzeichnen hat.
Industrie
Sie hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt und konzentriert sich hauptsächlich
auf die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, die Textil, Hütten- und
Kraftfahrzeugindustrie sowie die Produktion von landwirtschaftlichen Maschinen.
Zu den wichtigsten Bodenschätzen der Türkei gehören Kohle, Chrom (ein
wichtiger Exportartikel ), Eisen, Kupfer, Schwefel und Öl.
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Vegetation
Es gibt bestimmte
Pflanzen, Baumarten, Kreutern die nur in der Türkei vorkommt
In Ostthrakien und
Westanatolien ist Mittelmeervegetation charakteristisch. Landeinwärts geht sie
in einen lichten Kiefern- und Eichenwald über. In Inneranatolien dominiert eine
karge Steppenvegetation. Die Gebirge sind weitgehend bewaldet, im Taurus z.B.
mit Schwarzkiefern, Zedern, Eichen und Wacholder, im Schwarmeer Gebirge
mit Buchen und Eichen sowie Wacholder.
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Tierwelt
Bären, Wölfe, Füchse,
Wildkatzen, Hyänen, Schakale, Rotwild, Marder und Bergziegen kommen in
entlegeneren Gegenden vor. Neben zahlreichen einheimischen Vogelarten wie
Wildgänsen, Rebhühnern und Wachteln gibt es in der Tükei Raubvögel, u. a. Adler,
Bussarde und verschiedene Falkenarten. Im Meer werden Bonitos (eine
Thunfischart), Makrelen und Barsche, im Schwarzen Meer vor allem Anchovis
gefangen.
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NETZSPANNUNG:
Die Stromspannung beträgt
220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz
gleiche Steckdose und Stecker wie in Deutschland
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Bevölkerung
Die Bevölkerung der Türkei beträgt ca. 65 Mil., 47% davon leben auf dem
Lande. Der Geburtenzuwachs pro Jahr beträgt 2,5%. Die Bevölkerungsdichte ist
im westlichen Küstenbereich am größten. Größte Stadt ist Istanbul (ca. 14 Mio. Einwohner). Die Hauptstadt ist Ankara (ca.
6 Mio. Einwohner), andere größte Städte wie: Izmir, Bursa, Adana,
Eskisehir, Samsun, Kayseri...
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SPRACHE:
Einer der ältesten Sprachen der Welt.
Sehr harmonisch, aber auch einfach...
Weltweit ca. v. ca. 600 Mil. Menschen gesprochen (mit Mittelasien) Beachte
Sparche TÜRKISCH
Amtssprache ist Türkisch.
Im Nordosten Lazisch, im Südosten der Türkei wird teilweise Kurdisch (und in
versch. Arten) gesprochen, außerdem hört man mitunter Arabisch, Griechisch und
Armenisch. Surianisch und verschieden andere Minderheitssprachen...
In Städten und Touristenorten wird oft Deutsch gesprochen, daneben Englisch und
Französisch.
Es gibt auch verschiedene unterschiedliche Akzentformen.
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RELIGION:
Islam als Hauptreligion (getrent von
Staatsverwaltung)
mit einer christlichen (Gr. Orthodochs) und jüdischen Minderheit.
(zentrale der gr. Orth. Kirche befindet sich in Istanbul)
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ORTSZEIT:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) + 1 (UTC + 2); März
bis Oktober: MEZ + 2 (UTC + 3).
Da auch in der Türkei
die europäische Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten
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Radio - Rundfunk -
TV
Fast jede grössere Stadt hat mind 1.
Fernsehsender
es gibt in der Türkei > als 64 Fernsehsender zum Empfang (von
unterschiedlicheren Eigentümern) + dazu kommen die welches jede Stadt u. Region
für sich aufweisen kann.
Der Staatliche Sender ist TRT
Empfangsmöglichkeiten bestehen über Satelit (Türksat 1C / !B, Eutelsat), Kabel
und normalem Antennen-Empfang.
Es gibt sehr viele Radiosender über UKW
(FM) zu empfangen
Deutsche Welle: Da sich der
Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert,
empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der
Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet:
www.dwelle.de) anzufordern.
Fremdsprachige Sendungen des Türkischen Rundfunks
Die Stimme der Türkei (VOT-TRT) informiert die Gäste über die
geschichtlichen, geographischen, sozialen, ökonomischen und touristischen
Eigenheiten und gibt praktische Ratschläge für den Aufenthalt in der Türkei.
Außerdem sendet VOT-TRT populäre Musik. Das Hauptstudio befindet sich in Lara
Antalya. Die Sendezeiten des VOT-TRT sind täglich von 7:30 bis 12:45 Uhr und
18:30 bis 22:00 Uhr.
Antalya 100,6 Mhz, Bodrum 97,4 Mhz, Cesme 101,6 Mhz, Kusadasi 101,9 MHz,
Marmaris 101,0 Mhz, Istanbul
101,8 Mhz.
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Öffnungszeiten
Diese Zeiten sind auch abhängig Art d.
Bank oder Geschäftsgebehren:
Banken: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-17 Uhr;
Büros: Mo bis Fr 9-12, 13-17.30 Uhr;
Geschäfte: Mo bis Sa 9-19 Uhr (Do bis 22 Uhr), Lebensmittelgeschäfte werktags
oft bis 21 Uhr, sonntags teilweise ebenfalls geöffnet;
Post: Hauptpostämter Mo bis Sa 8-24 Uhr, So 9-19 Uhr, kleinere Postämter Mo bis
Fr 9-12, 13-17.30 Uhr.
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Kleidung
Diese Angaben sind regional
sehr unterschiedlich.
Im Sommer ist leichte Sommerkleidung ausreichend. Für die Abendstunden sollte
man aber auch wärmere Sachen dabeihaben, speziell in den mittelanatolischen
Regionen. Im Winter werden warme Kleidung, ein Wintermantel sowie festes
Schuhwerk evt zusätzlich Gummistiefel benötigt. Es gibt Regionen die bis -
35°C runtergehen können.
Wichtig sind außerdem eine gute Sonnenbrille sowie ein Regenschutz für das ganze
Jahr mit allg. Ausnahme der Monate Juni bis September.
Lengere Kleidung wird
überall akzeptiert.
Beamte und Bankangestellte haben eine spez. Kleiderordnung.
Schulkinder tragen eine Schuluniform die von Schule zu Schule abweichend sein
können.
Kleidungstradition kann sich von Region zu Region unterschiedlich sein.
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Die Südliche Ägäis
Der südliche Teil der Ägäis ist eines der interessantesten touristischen
gebiete der Türkei. Cesme, Kusadasi, Bodrum, Marmaris, Datca, Köycegiz, Mugla und
Fethiye sind die wichtigsten Ferienzentren der Südägäis. Sie alle verfügen
über ein reiches Angebot an Unterkünften, Aktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten
zu Land und zu Wasser. Yachtsegler finden gut ausgestattete Yachthäfen an
traumhaft schönen Küsten, die größten der Marinas sind in Kusadasi, Boddrum,
Marmaris und Göcek.
An der Südägais liegen die
weltberühmten Ruinen von Ephesus, die Städte Priene (mit ihrer fantastischen
Lage über der Schwemmlandebene des Büyük Menderes) und Milet mit dem imposanten
Theater sowie der Tempel von Didyma. Es gibt aber auch viele traumhafte
Sandstrände und einige befinden sich abseits der Touristenzentren, so zum
Beispiel die Dotça-Halbinsel, Ören östlich von Bodrum und die
Karaburun-Halbinsel. An der Küste entlang ziehen sich außerdem viele kleine
Buchten, die wegen fehlender touristischer Infrastruktur noch weitgehend
unberührt sind.
Die grosse Stadt Izmir mit ihren interessanten Museen, Sehenswürdigkeiten und
Lebenskultur lohnt einen Besuch.
Ein Besuch bei Pamukkale
(Watte- Schloss)- Denizli ist auch sehr empfehlenswert. Es ist ein
Naturereignis, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.
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Lykien
Hier sieht man die
Kulturgeschichte der vergangenen Kulturen.
In der Region Lykien sind neben schönen Stränden hauptsächlich die von dem Volk
der Lykier hinterlassenen Gräber sehenswert.
In der Stadt Fethiye, das auch durch seine beeindruckende Lage viele Touristen
anzieht, können lykische Felsgräber im Osten der Stadt besichtigt werden.
Steinsarkophage sind überall im Ort verstreut zu entdecken. Neben der Kultur
kommen im Olympos-Nationalpark zwischen den Städten Finike und Antalya auch
Naturliebhaber auf ihre Kosten.
Er bietet neben den Ruinenstädten Phaselis und Olympos auch das mächtige Massiv
des Tahtali Dagi (Hölzerne Berge, im Altertum Olympos genannt), dichte Wälder
und schöne Meeresbuchten. Wanderer können in der dünn besiedelten Landschaft
längere Spaziergänge unternehmen und sich dann an stillen Buchten oder am Strand
von Olympos erholen.
Viele Stellen sind auch Naturschutzgebiete, man sollte dabei auch an die Natur
und Vorschriften denken.
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Türkische Riviera
Die Südküste zwischen Antalya und Antakya, die
auch "Türkische Riviera" genannt wird, bietet Ruinen jeder Größe, u.a. die
Ruinen von Termessos, Perge, Aspendos und Side, weite Strände und Bergmassive.
Landschaftliche Vielfalt und ein erstaunlicher kultureller Reichtum
charakterisieren die Türkische Riviera. Westlich von Antalya reicht das
gewaltige Taurus-Gebirge mit seinen pinienbewaldeten Hängen bis fast ans Meer -
hier finden Sie an den Kieselstränden von Kemer und Beldibi kristallklares
Wasser.
Das größte Touristenzentrum der Südküste Antalya ist zugleich eine der größten
Städte der Türkei und Wirtschaftmetropole der Region. Sehenswert sind hier die
Altstadt mit gut erhaltenen osmanische Erkerhäusern und dem Kesik-Minarett.
Der alte Hafen und das archäologische Museum mit beeindruckenden Exponaten aus
der Antike.
Östlich von Antalya liegen die berühmten, überwiegend sandigen Strände
von Side, Incekum und Alanya. Obwohl der Tourismus an der Türkischen Riviera
fast alle Gebiete erschlossen hat gibt es noch eine Vielzahl von einsamen Stränden,
die oft nur wenige Kilometer von Kemer,
Side oder Alanya liegen. Wassersport
wird an allen Stränden von Kemer, Belek, Side, Incekum und Alanya angeboten,
meist betrieben von den ansässigen Ferienanlagen und Hotels. Gemütliche
Tavernen und Bars verlocken, den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein, einem Bier
oder einem Raki, im Freien, zu genießen. Bei den begehrten Lederartikeln oder
Teppichen läßt sich noch immer ein gutes Schnäppchen machen!
Alanya, eine der touristischsten Städte der
Türkei, wird gekrönt von dem 250 Meter hohen Burgfelsen mit den Ruinen des alten
Alanya und der mittelalterlichen Festungsanlage.
Am Westrand des
Burgfelsens liegt die Damlatas-Tropfsteinhöhle, die besichtigt werden kann.
Östlich von Alanya nimmt der internationale Massentourismus ab. Ab der Staäten
Silifke, Mersin (Icel) trifft man vorwiegend türkische Urlauber.
Eine Ausnahmen bildet Kiz Kalesi (Mädchen Festung), das sich mit seinen feinen
Sandstränden und der Inselfestung zu einer Hochburg des türkischen Badetourismus
entwickelt hat.
Besucher, die sich für Basars interessieren oder landestypische Souvenirs kaufen
möchten, sollten einen Besuch in Städten Antakya, dem früheren Antiochia,
oder Gazi Antep nicht versäumen.
Eine Reise nach Nord
Zypern auf die schnelle mit einer Fähre ist auch sehr empfehlenswert.
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Segeln
Die
abwechslungsreiche türkische Küste ist mit ihren unzähligen Buchten, Inseln und
küstennahen Ruinenstätten für Segler wie geschaffen. Die Küste ist manchmal bis
zum Ufer mit Pinien gesäumt, manchmal von schroffen Felsen umgeben.
Besonders zwischen Izmir
und Antalya ist die Küste reich an kleinen Buchten und Meeresarmen, die zum
Ankern einladen. Die Wassertiefe an der türkischen Küste beträgt allgemein 10-12
Meter, gefährliche Riffe sind auf jeder Seekarte vermerkt.
Windverhältnisse: In der
mittleren und südlichen Ägäis weht um die Mittagszeit ein Wind aus
nordwestlicher Richtung. Dieser "Meltem" legt sich meist über Nacht. Es gibt
selten Tage mit wenig Wind. Im Gebiet des Golfs von Antalya wechseln sich See-
und Landbrisen aus süd- bis südwestlicher bzw. nördlicher Richtung ab. Nord- und
Westwinde im Frühling, Südwinde im Herbst und Winter.
Auskunft: Verband der
Yachtbetreiber (Yat Isletmeleri Dernegi), Neyzen Tevfik Cad. 144, 48400 Bodrum,
Telefon (252)316 62 83, 316 17 95, Fax (252) 316 84 99.
Auch auf den vorhandenen grossen Seen ist es möglich zu
Segeln wie der Egridir See in Isparta
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Die Schwarzmeerküste, Teeplantagen und Tannenwälder
Besuche meine ausführlichen Beiträge mit Bilder über
Inebolu
Schwarzmeergebiet
Grüne, bergige Landschaft und ein mildes, feuchtes Klima, in dem Tee, Tabak,
Mais und Haselnüsse gedeihen, zeichnen die türkische Schwarzmeerküste aus und
unterscheiden sie deutlich von den übrigen, meist trocken warmen Gebieten.
Im Gegensatz zu den Ferienparadiesen am bulgarischen und rumänischen Küstenabschnitt,
ist die türkische Schwarzmeerküste in Mitteleuropa noch weitgehend unbekannt.
Gründe hierfür sind sicher die größere Entfernung und die geringere Zahl von
Ferienunterkünften mit internationalen Standart.
Die kleinen Hafenstädchen und Orte entlang der Küste können über eine
asphaltierte Küstenstraße erreicht werden. Außerdem gibt es eine 100 km lange
gut ausgebaute Straße zwischen Inebolu und Sinop.
Die wichtigsten Schwarzmeerbäder sind Kilyos, Sile, Akcakoca und Amasra.
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Kappadokien
Inmitten der anatolischen Hochebene, eingeschlossen von den Städten Aksaray,
Kayseri und Nigde, liegt die fremde und fesselnde Welt von Kappadokien, die von
den Assyrern Kalatuka genannt wurde. Aufeinanderfolgende Eruptionen des nunmehr
erloschenen Vulkans Erciyes Dagi hinterließen eine mächtige Aschenschicht im
Umkreis von vielen Kilometern. Während Bäche und Flüsse sich in die allgegenwärtige
Aschenschicht eingruben, entstanden steile Tuffpyramiden, Kegel, Säulen und
Riffe. Die Oxydation des Gesteins hat im Laufe der Zeit diese Welt in Farben gehüllt,
die von warmen Rot- und Goldtönen bis zu stechenden Grün- und Graufärbungen
reichen. Schon in der Bronzezeit gruben die Menschen in das weiche Gestein Höhlen
und richteten darin ihre Wohnstätten ein. In einer Zeitspanne von tausend
Jahren, vom 4. Jh. bis zum 13. Jh. erhielten die Höhlen erstmals erneute
Bedeutung, als die frühen Christen in diesem Gebiet Unterschlupf suchten und
Wohnstätten und Klöster in das weiche Gestein schlugen.
Die Architektur paßt sich ganz der Landschaft an.
Die reichen okkerfarbenen Felszeichnungen scheinen die Farben der Umgebung
widerzuspiegeln.
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Die Blaue Reise
Das einzigartige Design des türkischen Wasserfahrzeugs Gulet verbindet
traditionelles Handwerk mit dem erholsamen Stil , der die Blaue Reise
charakterisiert. Über viele Jahre hinweg wurde dieser Bootstyp von seinem
eigentlichen Verwendungszweck als Fischer- und Transportboot aus zu seinem
heutigen Profil, mit breiten Decksbalken, entwickelt. Diese Boote werden hauptsächlich
in den Werften von Bodrum, Bozburun, Marmaris, Istanbul und an der Schwarzmeerküste
gebaut und sind mit einem Motor und voller Takelage ausgerüstet. Die Zahl, der
Passagiere, die sie an Bord nehmen können, beträgt generell 8 bis 12
Personen., die in Einzel- bzw. Viererkabinen untergebracht werden. Verpflegung
und Getränke sind im Reisepreis inbegriffen. Moderne Yachten bieten Ihnen jeden
Komfort und sämtliche Annehmlichkeiten verbunden mit der angenehmen Tatsache,
daß Sie sich um nichts zu kümmern brauchen. Das enge Zusammensein von Menschen
an Bord erzeugt eine Atmosphäre der Freundschaft und Gemeinsamkeit. Die
Beziehungen zwischen der Mannschaft und den Passagieren sind erholsam und
salopp. Im Gegensatz zu den großen Ozeanriesen haben Sie mit diesen kleinen
Schiffchen die Möglichkeit, verborgene Schönheiten an der Küste zu entdecken
und auch mal länger als geplant zu verweilen. Die kleinen Häfen und Anlegeplätze
bieten eine intimer und persönlicher Erfahrung des Küstenlebens, die Ihnen auf
großen Schiffen niemals zuteil wird. Das Leben auf einer Gulet gleicht in
vielem dem eines guten Hotels.
Jedes Zimmer mit Meerblick, aber mit dem Vorteil einer sich laufend ändernden
Szenerie.
Alle Touren sind meist einwöchige Touren und umfassen neben der Unterkunft,
Vollpension einschl. Getränke.
Das Sportangebot ist abhängig von der Größe und dem Komfort der Yacht bzw.
vom Angebot des Eigners. Jeder Reiseveranstalter bietet eine Vielzahl von Segeltörns
unter dem Begriff Blaue Reise.
Tourismusinformationen, Sport und Unterhaltung
Informationen zu Veranstaltungen, Ausflügen erhalten Sie in jeden Ort der Türkischen
Riviera, der Ägais und Lykien in den staatlichen Fremdenverkehrsämtern sowie
durch die zahlreich in Hotels vertretenden Ausflugsagenturen.
Das Sport- und Unterhaltungsangebot an der Küste ist sehr groß.
In unseren Hotel- und Reiseführer Türkei finden Sie in den Hotelinformationen,
die vom Hotel oder einen gewerblichen Anbieter auf dem Hotelgelände angebotenen
Sportmöglichkeiten.
Standard sind Tennis, andere Ballsportarten wie Volleyball, etc., Surfen,
Segeln, Bananaboot, auch Wasserski. Tauchschulen, Paragliding und Golf runden
das Sportangebot im Sommer ab. Selbstverständlich eignen sich die
faszinierenden Landschaften der Türkei wie z.B. in Kappadokien zum Wandern und
sportlichen Radwandern mit dem Moutainbike.
Seit geraumer Zeit bieten Spezial- und Sportveranstalter auch Raftingtouren auf
den vielen reißenden Flüssen der Türkei. Neben den immer mehr in Mode
kommenden Rafting bietet die Türkei auch Skifahrern im Winter und Frühling
unweit (40km) von Alanya und Antalya im Taurusgebirge die Möglichkeit Ihrem
Vergnügen nachzukommen.
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Wintersport in der Türkei
Besuche meine ausführlichen Beiträge mit Bilder über
Inebolu
Schwarzmeergebiet
So z.B. in Saklikent oder in Uludag. Uludag ist wohl das bekannteste und älteste
Skigebiet (2543m) für den internationalen Tourismus in der Türkei. 1954 wurde
dort der erste Skilift gebaut, seit 1958 befördert eine Kabinenseilbahn die
Sportler von der Stadt Bursa auf den Berg.
Die verkehrsgünstige Lage, 200 km von Istanbul, eigener Flughafen und die gut
erschlossene Infrastruktur dieser Region lockten innerhalb kurzer Zeit eine
Menge privater Investoren.
In Uludag befindet sich heute eine kleine Hotelstadt mit einer Kapazität von
4000 Betten, mit Diskotheken, Sauna, Swimmingpool, etc.
Fünf Skilifte und vier Sessellifte, von denen der längste, auf einer Strecke
von 1.600 m, 550 Höhenmeter bewältigt, sorgen für einen reibungslosen
Transport ohne Wartezeiten.
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Hinweise
Geldwechsel
besuche meinen Beitrag über die Türkische Sprache mit Tips
Türkce
Die Währungseinheit in der Türkei ist die türkische Lira, abgekürzt TL.
Inflationsbedingt befinden sich nur wenige Münzen im Umlauf: Banknoten sind
aufgeteilt in: ... 50.000, 100.000, 250.000, 500.000
bis 5.000.000, 10 000 000 TL. Ihr Geld können Sie bei der Bank, Post oder im Hotel
umtauschen.
TIP: Auf der Post ist der Kurs geringfügig günstiger.
Nach Möglichkeit nicht in Deutschland wechseln, da ist der Kurs niedriger als
in der Türkei ist. An jedem Flughafen ist eine türkische Banke, welches
ständig auf hat.
Im allgemeinen sind die Banken werktags von 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis
17:00 Uhr geöffnet. Einige Wechselstuben der Banken bleiben bis in die späten
Abendstunden geöffnet.
TIP: Wechseln Sie bei einem längeren Aufenthalt nicht das gesamte
voraussichtlich benötigte Geld ein. Der Kurs verändert sich innerhalb kurzer
Zeit und entwickelt sich meistens zur Ihren Gunsten. Euroschecks werden überall
akzeptiert: Sie müssen in DM bis max. DM 400,- ausgestellt werden.
Fast überall werden DM auch als Zahlungsmittel angenommen und das zu einem günstigen
Kurs. Damit umgehen Sie auf einfache Weise, die Probleme mit den vielen Nullen
auf den Scheinen.
Die Möglichkeiten mit Kreditkarten zu zahlen sind groß gegeben.
Einfuhr Fremdwährung:
unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Deklaration: Ja - bei der
Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 5.000 US-$.
Ausfuhr Fremdwährung: bis
zum Gegenwert von 5.000 US-$ (einschließlich Landeswährung) bzw. in Höhe der
deklarierten Einfuhr.
Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 5.000 US-$ (einschießlich.
Fremdwährung) bzw. in Höhe der deklarierten Einfuhr.
Es ist ratsam: Alle Umtausch- und Einkaufsbelege sollte als Nachweis für den
legalen Umtausch aufbewahrt werden.
Internationale Kreditkarten: Ja - werden von großen Hotels, verschiedenen
Geschäften und internationalen Autovermietern akzeptiert. Ich empfehle es jedoch
nicht, da die deutschen Kartengesellschaften ihre eigenen Wechselkurse zu Tage
legen,
Geldautomat: Ja - EC-Karte (PIN-Nummer) bei den Banken in Großstädten.
Reiseschecks: Ja - Reiseschecks werden problemlos eingelöst. Bei den Banken
jedoch kann es zu Wartezeiten kommen, da steng überprüft wird... (Fälschung
usw.)
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Sicher ist Sicher
Ihre Wertsachen, besonders Geld und Ausweispapiere, sollten Sie im Hotelsafe
einschließen lassen. Türkische Hoteliers haften - wie international üblich -
nicht für Diebstähle im Zimmer oder im übrigen Hotelbereich. Für das
Hinterlegen im Safe wird in manchen Hotels eine geringe Gebühr erhoben.
Post - Fernmeldewesen
Telefon: Internationale
Direktdurchwahl/Ländervorwahl:
von der Türkei nach Deutschland 0049
von Deutschland in die Türkei 0090
Das interne Telefonnetz
ist umfassend und einer der modernsten der Welt.
in ländlichen Gegenden wird möglicherweise ein Dolmetscher benötigt. Man
benötigt entweder Telefonkarten oder -münzen (Jetons) zum Telefonieren. Diese
sind Postämtern und an Zeitungsständen erhältlich. Ortsgespräche, nationale und
internationale Telefongespräche können in PTT-Büros geführt werden.
Faxgeräte: Stehen in
Hotels und den Hauptpostämtern zur Verfügung. Es gibt auch andere Geschäfte, die
diese Möglichkeit anbieten.
Internet / E-
Mails`s
Das Internet ist in der Türkei groß verbreitet. In
vielen Orten finden eine große Anzahl von Internetcafes. Von dort aus können
Sie zu günstigen Preisen Surfen.
Telegramme: Können in
Postämtern (PTT) einfach abgegeben werden. bzw. an den gr. Bahnhöfen
(Telegraf Gisesi) bei durchgehend 24 Stunden aufgegeben werden.
Post: Luftpost nach Europa
ist ca. drei - fünf Tage unterwegs.
Die türkischen Postämter heißen "PTT",
sind wie bei uns mit schwarzer Schrift auf gelbem Grund gekennzeichnet
Öffnungszeiten der Haupt- Postämter: Mo-Sa 08.00-00.00 Uhr und So 09.00-19.00
Uhr.
Kleine Postämter haben die gleichen Öffnungszeiten wie Behörden.
In vielen Hotels können Sie
auch die aktuellen Preise/Gebühren erfragen
Briefmarken sind erhältlich auf den Postämtern oder an
Hotelrezeptionen. Ihre Post können Sie zur Weiterleitung an der Rezeption
aufgeben.
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Telefon
Telefon: Internationale
Direktdurchwahl/Ländervorwahl:
von der Türkei nach Deutschland 0049
von Deutschland in die Türkei 0090
Das interne Telefonnetz
ist umfassend und einer der modernsten der Welt.
in ländlichen Gegenden wird möglicherweise ein Dolmetscher benötigt. Man
benötigt entweder Telefonkarten oder -münzen (Jetons) zum Telefonieren. Diese
sind Postämtern und an Zeitungsständen erhältlich. Ortsgespräche, nationale und
internationale Telefongespräche können in PTT-Büros geführt werden.
Telefonieren können Sie entweder vom Hotel oder vom Postamt aus. Im Postamt
sind mehrere Fernsprecher, zu deren Benutzung Sie Jetons benötigen. Für eine
Minute brauchen Sie etwa 5 Jetons.
So wird telefoniert:
Ländervorwahl für Deutschland: 0049
Vorwahl ohne die erste Null: 821 (beispiel für Augsburg)
Teilnehmernummer: 12345
Wenn Sie vom Hotel aus telefonieren, ist mit Wartezeiten für die Vermittlung zu
rechnen.
Einige Hotels verfügen über Automaten, von denen aus Sie ebenfalls mit Jetons
oder mit einer Telefonkarte (sind bei der Post erhältlich) telefonieren können.
Telefonieren mit Handy (Mobiltelefone) sind in der Türkei unproblematisch.
TIP: Kaufen Sie sich bei einem längerem Aufenthalt in der Türkei eine
aufladbare Telefon Karte. Sie übergehen die teuren Tarife der deutschen
Anbieter (Bez. Rooming)
Mobiltelefon: GSM 900/1800.
Hauptnetzbetreiber sind Turkcell (Internet:
www.turkcell.com.tr),
Aria (Internet: www.aria.com.tr),
Aycell (Internet: www.aycell.com.tr) und
Telsim Mobil Telekomuniksyon (Internet:
www.telsim.com.tr).
Roaming-Verträge mit europäischen und internationalen Anbietern bestehen.
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Museen
Es gibt eine große Anzahl von Museen, Das
Prunktvollste ist der Topkapi Saray und der Dolmabahce Saray in Istanbul.
Alle Museen in der Türkei sind täglich geöffnet, außer montags. Paläste
sind montags und donnerstags geschlossen. Eine Ausnahme bildet das Topkapi
Palast Museum in Istanbul (dienstags geschlossen). Für Filmen in den Ruinenstätten
und Museen wird eine Extra-Gebühr erhoben, die dem Eintrittspreis entspricht.
Fotografieren von bisher nicht veröffentlichten Werken mit Copyrightverbot und
Filmen für Veröffentlichungszwecke bedürfen einer besonderen Erlaubnis von
der Generaldirektion für Museen und Antike Werke.
Filmen und Fotografieren
Im allgemeinen können Sie überall fotografieren. Oft stellen sich die Türken
sogar gerne für ein Foto in Positur. Rücksicht sollten Sie allerdings nehmen,
wenn jemand nicht fotografiert werden möchte und sich von der Kamera wegdreht.
Das Fotografieren ist in der Nähe militärischer Anlagen nicht erlaubt. Falls
Personen fotografiert werden sollen, empfiehlt es sich, deren Genehmigung
einzuholen.
In Museen ist das Filmen
und Fotografieren oft nur gegen eine Gebühr erlaubt. Für das professionelle
Fotografieren in Moscheen ist eine Genehmigung des Vakiflar Genel Müdürlügü
In Sonderfällen kann man sich mit dem zuständigen Priester (Imam) in Verbindung
setzen.
Speziell beim Gebet sollte nicht gestört
oder vor einem betenden gestanden werden.
Alles spezielle Regelungen
(oben), die auch in Deutschland üblich sind.
Filmmaterial ist überall erhältlich, wenn
auch zu höheren Preisen als bei uns.
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Zeitungen und Zeitschriften
Deutsche Tageszeitungen treffen meistens mit eintägiger Verzögerung ein. In
einigen Kiosken sind auch deutsche Illustrierten erhältlich.
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Sonne und Bräune
Setzen Sie sich vor allem in den ersten Tagen nicht zu lange der intensiven
Sonnenbestrahlung aus. Der kühle Wind von See läßt die Kraft der Sonne leicht
unterschätzen. Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
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Kulinarisches
Die tükische Küche nur mit dem Döner oder Kebap zu vergleichen göhört einer
Primifheit...
Die türkische Küche gehört zu den ausführlichsten, abwechslungsreichsten Küchen
der Welt, wenn nicht du den Besten...
In der Türkei gibt es eine
reiche Auswahl an Suppen, Vorspeisen, Gemüse und Fleischgerichten, nicht zu
vergessen die Mehlspeisen, Salate und Süßspeisen. Die Restaurants sind meist
rund um die Uhr geöffnet.
Die türkischen Vorspeisen
("mezeler") sind ein Gedicht. Auswahl und Präsentation laden zu immer wieder
neuem Probieren ein. Angenehm, dass es nicht verpönt ist, nach ausgiebigem
Vorspeisengenuss direkt zum Nachtisch ("tathlar") überzugehen.
Löwenmilch - Aslansütü
Vor oder auch nach dem Essen wird "raki" serviert, ein Anisschnaps, der meist
mit eiskaltem Wasser verdünnt getrunken wird (und der später auf dem Markt
erstanden ein für Türkei-Liebhaber ideales Mitbringsel darstellt).
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Hamam - Sitten und Gebräuche
Hamam - Türkische Bäder ("hamam")
können ohne weiteres auch von Touristen besucht werden. Die notwendigen
Ausstattungen (Badeschuhe, Shampoo, Rubbelhandschuh) können in jedem Bad auch
geliehen werden. In türkischen Bädern baden Frauen und Männer zu getrennten
Zeiten oder in getrennten Abteilungen. Fast völlig entkleidet, mit Badeschuhen
ausgestattet, kann auch der Tourist die wohlige Atmosphäre im "hamam" genießen.
Nach dem Bad kommt der Bademeister oder die Bademeisterin zum Rubbeln und
Massieren. Nach dieser angenehmen Körperpflege - es gehört zum Prinzip des
Bades, dass sich der Besucher verwöhnen lässt, hat der Tourist viel von der
orientalischen Badekultur gelernt. Moderne Hotelanlagen bieten meist ebenfalls
ein "türkisches Bad", in dem jedoch Männer und Frauen gemeinsam baden - es hat
mit einem echten "hamam" wenig gemeinsam.
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Türkische Thermalbäder
Es gibt in der Türkei über
1.000 Thermalquellen. Die größte Thermalschwimmhalle der Türkei liegt zehn
Kilometer westlich von Izmir (Balcova). Das Wasser (62°C) ist für Trink- und
Badekuren geeignet, wirkt schmerzstillend und krampflösend und hilft bei
rheumatischen und gynäkologischen Beschwerden.
Die Quelle von Balikli
Cermik, 17 km nordöstlich von Sivas, enthält Fische, die bei Hauterkrankungen,
besonders Schuppenflechte, die Haut "säubern". Daneben findet das Wasser
Anwendung bei Rheuma und gynäkologischen Beschwerden.
Die Region um Eskisehir,
Bilecik und Afyon ist auch sehr zu empfehlen.
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Kalte Getränke
Eine häufige Ursache für Darmerkrankungen sind zu kalte Getränke. Muten Sie
Ihrem erhitzten Körper deshalb besonders an heißen Tagen keine eiskalten Getränke
zu. Empfindlich reagiert ein Magen auch häufig auf Olivenöl und kaltes Bier.
Zum Essen empfiehlt es sich daher, einen einheimischen Wein gegenüber dem Bier
vorzuziehen.
Trinkwasser
Zum Zähneputzen können Sie Leitungswasser benutzen. Als Trinkwasser empfehlen
wir jedoch ein Mineral- oder Tafelwasser, das Sie an jeder Hotelbar,
Einkaufszentren oder Geschäft um die Ecke kaufen können.
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Einreise
Einreise für Deutsche
Visumfrei für 3 Monate.
Notwendig sind: gültiger Reisepass (bei Flug auch gültiger Personalausweis oder
der sog. "Vorläufige Personalausweis"), Rück- oder Weiterreisetickets (oder Kfz)
sowie ausreichende Geldmittel.
Einreise für Österreicher
Visum erforderlich.
Notwendig zur Beantragung: gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets
oder -papiere sowie ausreichende Geldmittel. Wegen Antragsdauer und sonstiger
Einzelheiten bitte mit dem zuständigen Konsulat Kontakt aufnehmen. Für
touristische Zwecke auch Visum bei Ankunft für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten
möglich, Gebühren 15 Euro.
Einreise für Schweizer
Visumfrei für 3 Monate.
Notwendig sind: gültiger Reisepass (bei Flug auch gültige Identitätskarte),
Rück- oder Weiterreisetickets (oder Kfz) sowie ausreichende Geldmittel.
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Souvenirs
In einem Bazar kann man
neben allen Konsumgütern auch handwerkliche Arbeiten und Gebrauchsgegenstände
finden. Zu den beliebten Kaufobjekten gehören Teppiche, Silberwaren, Schmuck und
Lederwaren. Brillengestelle namhafter Firmen sind ebenso günstig wie Jeans,
T-Shirts oder andere Baumwollprodukte. Handgeknüpfte Teppiche sind in türkischen
Wohnungen echte Schmuckstücke, die selbstverständlich nie mit Schuhen betreten
werden. Sie dienen auf dem Boden als Sitzgelegenheit für Gäste, die in
türkischen Häusern immer willkommen sind. Ein typisches Andenken ist auch das "tavla"
(Backgammon)-Spiel. Schöne Holzkästen lassen sich erwerben. Es gibt sehr schönen
Gold- und Silberschmucke. Die Preise orientieren sich am Tagespreis für Gold
bzw. Silber. Da für die Verarbeitung nur wenig berechnet wird, ist der Schmuck
deutlich günstiger als in Deutschland. Es fehlt oft der in der Türkei nicht
obligatorische Goldstempel.
Die Arbeitsleistung ist in der Türkei billig. Daher die Kaufteile auch Günstig.
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Reiseleiter
Es gibt sehr gute, professionelle und na ja Reiseleiter.
In der Regel müssen sie entsprechende Prüfungen ablegen, bekommen eine Befugnis
v. Ministerium für Kultur und Tourismus. Der Nachweis über ihr Wissen muss in
bestimmten Zeitablaufen auch wiederholt werden.
Hierbei kann ich einen sehr erfahrenen, den ich sehr schätze und (ausnahmweise)
emfehlen.
Er hat in Osnabrück Germanistik, in Frankfurt Jura Studiert, In der Türkei hat
er sein Studium mit Geschichte weitergeführt.
Er ist auch gerne bereit Dienste in Auftrag zu nehmen.
Er brachte ein enormes Fach-, Geschichts-, Kultur- und Allgemein- Wissen über
die Türkei und Deutschland zu Tage.
Name: Gürsel Baytug / Side-Antalya
Nähere Angaben über meine
Anschrift.....
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Ärztliche Hilfe
Sollten Sie einen Arzt (Doktor) benötigen, wenden Sie sich bitte zuerst an die Rezeption.
Im akuten Krankheitsfall muß über die Rezeption die Reiseleitung verständigt
werden, damit diese alle notwendigen Schritte einleiten kann. Die meisten Ärzte
sprechen mindestens eine Fremdsprache (deutsch oder englisch).
Der von den deutschen Krankenkassen angegebene Anspruchschein ist hier praktisch
wertlos, da sich die einzige Umtauschstelle in Ankara befindet.
Sie müssen Ihre Rechnung bar bezahlen und nach Rückkehr in Deutschland bei Ihre
Krankenkasse einreichen.
Ausländische Krankenhäuser
Istanbul: